Da ich mir vorgenommen habe meine Weihnachtserlebnisse noch vor dem neuen Jahr mitzuteilen und ich eben leicht überrascht festgestellt habe dass dieses ja schon morgen endet, versuche ich jetzt noch ein bisschen was zu schreiben. Das einen nicht schreiend weglaufen lässt. Oder weinend zurücklässt. Es ist nicht ganz leicht in zwei Sprachen gleichzeitig zu denken. =)
Alsooo. Jetzt bin ich schon zwei Wochen fest am Strand installiert, ich fühle mich wie im Sommerurlaub (gut ist es ja auch irgendwie) wenn ich in Bikini und mit dem Handtuch über dem Arm den kurzen Weg zum Meer gehe, um mich in die Fluten zu stürzen. Das Baden, dei Strandspaziergänge, das Sonnen- all das lässt einen fast vergessen, dass Dezember ist, die Weihnachtsfeiertage (hier ist nur noch der 25. frei, ich glaube es war das erste Mal dass man hier dachte die Deutschen wären faul, als ich erklären wollte das der 26. in Deutschland auch ein Feiertag ist...aber Hauptsache wir feiern die Entdeckungd es Öls oder wie) schon vorbei sind und wir morgen in ein neues Jahr starten.
Der heiligabend war schon etwas seltsam für mich. Ich bin morgens extra früh aufgestanden, um noch einmal mit meinen geliebten Eltern sprechen zu können. Sie erzählten mir vom Schnee, ich saß in kurzer Hose und t-shirt vor dem Computer. So groß ist die Welt. Der Tag verging ruhig, mit Sonnen, Joggen, Siesta, Einkäufen einräumen und etwas sauber machen. Gegen halb acht habe ich dann beschlossen mich mal so ganz langsam umziehen zu gehen, denn gegen fünf vor neun sind wir (Carlito und Ich, die Kinder sind nur provisorisch kommuniert) dann in die kirche aufgebrochen, vorher haben wir noch Carlitos Mutter aus ihrem Hotel abgeholt. Da aber alle Argentinier es mit der Pünktlichkeit nicht so genau nehmen, kamen wir nicht zu spät zur messe und konnten uns auch noch ein schönes Plätzchen zum Sitzen aussuchen. Die Kirche- wenn man es ganz genau nimmt war es "nur" eine kapelle- war nur mit ein bisschen Lametta und einer von Lichterketten erleuchteten Krippe geschmückt, der Pater wollte die Messe schnell hinter sich bringen und beschränkte deshalb die liturgie auf ein Minimum. Aber dennoch- der Kirchbesuch war wichtig für mich. Die Lieder waren vertraut (auch wenn natürlich ins Spanische übersetzt) und die Stille beim gebet hat mich in eine unglaubliche Ruhe versetzt. So eine Christmette hatte ich noch nie, aber dafür bin ich ja auch in Argentinien. =) Als wir Zuhause ankamen, wurden wir auch sogleich von Carlitos familie begrüßt, die schon eingetroffen war: Carlitos Bruder Guillermo mit seiner Frau und zweien seiner drei Kinder, sein Schwager mit Frau und seinen zwei kindern, die Mutter von Guillermos Frau und seine und Carlitos Mutter. Hinzu kamen dann noch wir vier Kinder und meine Mama Elba. So waren wir eine große und fröhliche Runde, erst wurden im Innenhof kleine Häppchen gereicht, dann ging der Fressmarathon los. Wir haben tatsächlich ohne Unterbrechung gegessen....Da es sich aber Gottseidank größtenteils um Salate und in Stückchen geschnittene tartas handelte war es erträglich. Der Hauptgang war ein Ferkel, dass am Mittag noch ganz frisch von Carlito und Guillermo zerlegt wurde. Irgendwann kam nämlich auch Guille mit dem Schweinekopf vor seinem Gesicht ins Haus gerannt. Nach dem Ferkel gab es dann ein kleines Päuschen und ich habe mich in mein Zimmer zurückgezogen, als ich merkte wie mir langsam die tränen kamen. Und das wo ich so unglaublich glücklich war. Ich war glücklich in dieser Runde Wiehnachten feiern zu können, ich war glücklich so gut aufgenommen worden zu sein aber unterbewusst war dann mein heimweh doch stärker als ich dachte. Weihnachten ist eben Weihnachten. Gottseidank war dann nach ein paar Tränchen auch wieder gut, nun war es schon fast zwölf und die ganze familie hatte sich vor dem haus versammelt. Und um zwölf wurde sich dann ganz fest umarmt, ein wunderschönes Weihnachtsfest gewünscht, Feuerwerk gezündet (bei uns nicht, in meiner Familie ist Feuerwerk auch nur ein Silvesterbrauch, allerdings ist Playa Union klein genug dass man das Feuerwerk von anderen Häusern bewundern konnte), die Boxen rausgestellt, laut Cumbia aufgedreht und wild auf dem rasen getanzt. Ich weiß nicht so richtig wovon, aber als es dann irgendwann wieder rein ging um die von Papa Noel gebrachten Geschenke zu öffnen, hatte Carlito schon ordentlich dem Champanger zugesprochn und war demanch etwas lustiger. Was das Auspacken zu einem echten Erlebnis gemacht hat. xD Die Geschenkevergabe ging wie am Fließband, allerdings waren wir so viele, dass es so wahrscheinlich am besten war. Ich habe eine Strandtasche und eine Blume fürs haar (ich liebe sie xD) von meiner Familie bekommen, ich habe mich so darüber gefreut, denn ich hatte überhaupt nichts erwartet auf Grund der tatsache, dass ich einfach wunschlos glücklich war. Mein größtes Geschenk war und ist natürlich immer dass ich hier sein darf, dass ich so liebevoll hier aufgenommen wurde und Weihnachten mit Personen verbringen konnte, die ich meine Familie nennen kann. Und von meinen deutschen Eltern habe ich ja die Reise in den Norden geschenkt bekommen, was einfach nur super und wunderschön ist und den Bedarf an Geschenken endgültig deckt. =)
Nach den Geschenken gab es dann Selbstbedienung an Obstsalat und Eis, irgendwann tauchte auch noch ein krob mit gebrannten Mandeln, Schokonüssen und Turrone auf und das wilde tanzen ging wieder los. Ich war so glücklich, als ich bei Cumbia eifrig rumgewirbelt wurd eund bin bestens gelaunt um viertel vor zwei zum Haus von pri gegangen, wo dann nahtlos an Zuhause anknüpfend weitergefeiert wurde. So hatte ich einen wirklich außergewöhnlichen Heiligabend, den ich bisher nicht annähernd so hatte und trotzdem oder vielleicht auch gerade deshalb kann ich sagen, dass es eines der tollsten Weihnachtsfeste meines bisherigen lebens war. Eine unvergessliche Erfahrung, die ich schon ganz tief in mir aufgenommen habe und nie mehr loslassen werde.
Der erste Weihnachtstag (alleridngs wie schon oben erwähnt der einzige hier) lief ruhig an, ich lag mit meiner Familie am Strand und bin in die Wellen gehüpft.
Und so vergingen die tage bis heute, teilweise wurde ich von starkem Heimweh erfasst, habe den Duft der frischen Tanne im Wohnzimmer, die Kerzen, auch die Kälte und natürlich meine Familie vermisst. Aber es ist nun mal Weihnachten, ich liebe meine familie und da ist sowas legitim. =) Und es ist umso schöner wenn ich mir immer wieder ins Bewusstsein rufen kann, dass ich hier auch lieb gehabt werde, Freunde und eine Familie gefunden habe und ich deshalb einfach nur ein anderes Weihnachten hatte, das ebenso schön wie das Deutsche war.
Morgen schließt dann schon das Jahr und ich wünsche allen einen tollen Start in ein wundervolles, gesundes, erfolgreiches und glückliches jahr 2011! Das ist der letzte Post dieses Jahres, es ist erstaunlich wie schnell die zeit vorbeigeht, wie viel ich schon in den vergangenen 4 Monaten an Neuem gesehen, erlebt und gelebt habe, wie sehr ich mich in dieses Land verliebt habe, wie sehr ich Menschen hier liebgewonnen habe und was für eine tolle Zeit ich einfach schon hatte. Dieses Austauschjahr ist wundervoll und ich bin allen so dankbar die mir das ermöglichen.
Donnerstag, 30. Dezember 2010
Montag, 20. Dezember 2010
Vamos a la playa...
Und schon wieder ein Abschiedspost. Langsam nimmt es aber Überhand mit mir.xD Heute bewegen sich alle Kinder des Hauses Hughes-Dominguez für den ganzen Sommer an den Strand. Ich musste gerade so lachen, als mir meine lieben Eltern Fotos vom Glühweintrinken auf dem Weihnachtsmarkt geschickt haben, beide in Winterjacken und hinter ihnen der schöne weiße Schnee. Und ich gehe jetzt bei 25 Grad und Sonnenschein an den Strand. xD
Momentan kann ich mich auch wieder drauf freuen, weil ich nicht mehr so dick bin, also immerhin nicht vvor Verzweiflung zusammenbrechen muss wenn ich meinen Bikini anziehe. xD Das wird schon toll. =) Morgen ist dann auch der 18. geburtstag meines Bruders Guille, allein 50 Leute kommen zum Essen, ich will nicht wissen wie viele danach kommen, ich glaube ich ruf Pri an und evakuiere mich. xD
Die Woche war wie immer sehr ruhig, mit Laufen bei feinstem Wetterchen, einigen Tiefpunkten meinerseits bezüglich meiner Familie, aber irgendwie wird alles wieder, meine Laune ist blendend. =) Am Freitag war dann wieder eine der endlosen Abiball-Partys, von der wir aber schon wieder recht früh (5 Uhr) verschwunden sind, weil sich die Belegschaft schon langsam auflöste. Vorgestern habe ich mir dann einen ruhigen Couch-Tag gemacht, was sich nicht so von meinem Tagesablauf der Woche unterscheidet, aber am Wochenende hat man da erstens Lust drauf und zweitens kein schlechtes Gewissen bei. Also lag ich dann gemütlich zur Primetime (23 Uhr) auf dem Sofa, um mir die Bourne Identität auf englisch mit spanischen Untertiteln zu gönnen. Das, was man in der deutschen Version gar nicht merkt ist, dass sämtliche Angestellten in den Szenen die in der Schweiz spielen Deutsch sprechen und auch Franka Potente ab und zu ins Deutsche wechselt. Fand ich genial, natürlich war der Bildschirm zur Hälfte mit Untertiteln gefüllt. xD Wie einen ein paar deutsche Wörter im fernsehen begeistern können. =)
Gestern ging es dann auf die Geburtstagsparty eines Freundes, eine super Feier in einer wundervollen Nacht. (es war mehr oder weniger warm, fast windstill und die Sonne ging wundervoll über der Stadt auf. =) ) Um fünf Uhr morgens haben wir dann noch ein Stück Torte verputzt, das ist Argentinien! =)
Heute habe ich mich dann noch etwas geplättet aus dem Bett geschält und angefangen einfach meinen gesamten Kleiderschrank in meine Reisetasche zu verfrachten. Ich glaube mit meinen Sachen ist das Auto schon voll. xD Gestern habe ich mir übrigens noch zwei Bücher gekauft, um endlich mal wieder zu lesen, dazu noch ein neues Portemonnaie und eine kleine Handtasche, ich möchte mein Erlebnis von letzter Woche ungern wiederholen. =)
Das einzige was nicht geklappt hat ist dass das Paket aus Deutschland immer noch nicht angekommen ist, was wirklich traurig ist, da freue ich mich so drauf und die Geschenke für meine Familie reisen auch mit. Naja, dann gibts eben Bescherung im neuen Jahr, wenn es sie stört (was ich merkwürdig fände) ist das nicht mein Problem. xD
Ich wünsche allen ein wundervollen und seliges Weihnachtsfest von der anderen Seite der Welt, vermutlich werden die Weihnachten weiß, bei mir werden sie heiß! =) (ich wollte mir zum Abschluss noch mal einen furchtbaren Reim gönnen xD)
Momentan kann ich mich auch wieder drauf freuen, weil ich nicht mehr so dick bin, also immerhin nicht vvor Verzweiflung zusammenbrechen muss wenn ich meinen Bikini anziehe. xD Das wird schon toll. =) Morgen ist dann auch der 18. geburtstag meines Bruders Guille, allein 50 Leute kommen zum Essen, ich will nicht wissen wie viele danach kommen, ich glaube ich ruf Pri an und evakuiere mich. xD
Die Woche war wie immer sehr ruhig, mit Laufen bei feinstem Wetterchen, einigen Tiefpunkten meinerseits bezüglich meiner Familie, aber irgendwie wird alles wieder, meine Laune ist blendend. =) Am Freitag war dann wieder eine der endlosen Abiball-Partys, von der wir aber schon wieder recht früh (5 Uhr) verschwunden sind, weil sich die Belegschaft schon langsam auflöste. Vorgestern habe ich mir dann einen ruhigen Couch-Tag gemacht, was sich nicht so von meinem Tagesablauf der Woche unterscheidet, aber am Wochenende hat man da erstens Lust drauf und zweitens kein schlechtes Gewissen bei. Also lag ich dann gemütlich zur Primetime (23 Uhr) auf dem Sofa, um mir die Bourne Identität auf englisch mit spanischen Untertiteln zu gönnen. Das, was man in der deutschen Version gar nicht merkt ist, dass sämtliche Angestellten in den Szenen die in der Schweiz spielen Deutsch sprechen und auch Franka Potente ab und zu ins Deutsche wechselt. Fand ich genial, natürlich war der Bildschirm zur Hälfte mit Untertiteln gefüllt. xD Wie einen ein paar deutsche Wörter im fernsehen begeistern können. =)
Gestern ging es dann auf die Geburtstagsparty eines Freundes, eine super Feier in einer wundervollen Nacht. (es war mehr oder weniger warm, fast windstill und die Sonne ging wundervoll über der Stadt auf. =) ) Um fünf Uhr morgens haben wir dann noch ein Stück Torte verputzt, das ist Argentinien! =)
Heute habe ich mich dann noch etwas geplättet aus dem Bett geschält und angefangen einfach meinen gesamten Kleiderschrank in meine Reisetasche zu verfrachten. Ich glaube mit meinen Sachen ist das Auto schon voll. xD Gestern habe ich mir übrigens noch zwei Bücher gekauft, um endlich mal wieder zu lesen, dazu noch ein neues Portemonnaie und eine kleine Handtasche, ich möchte mein Erlebnis von letzter Woche ungern wiederholen. =)
Das einzige was nicht geklappt hat ist dass das Paket aus Deutschland immer noch nicht angekommen ist, was wirklich traurig ist, da freue ich mich so drauf und die Geschenke für meine Familie reisen auch mit. Naja, dann gibts eben Bescherung im neuen Jahr, wenn es sie stört (was ich merkwürdig fände) ist das nicht mein Problem. xD
Ich wünsche allen ein wundervollen und seliges Weihnachtsfest von der anderen Seite der Welt, vermutlich werden die Weihnachten weiß, bei mir werden sie heiß! =) (ich wollte mir zum Abschluss noch mal einen furchtbaren Reim gönnen xD)
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Fiestas, Schlafen, Ferien!
Seit fast genau zwei Wochen haben meine Marathon-Ferien begonnen. 3 Monate. Saugt es in euch auf. 3 Monate. Einerseits natürlich "TOTAL GEIL!!!!!!" andererseits fange ich schon an mich nach den 6 Wochen in Deutschland zu langeweilen. Aber wir lassen es auf uns zukommen, immer optimistisch! :)
Am Freitag letzter Woche war dann die argentinische Entsprechung des Abiballs von Fede zu der ich mit meiner 2. gastfamilie gegangen bin. Es macht mich glücklich wie selbstverständlich ich auch in meiner 2. Familie angenommen wurde, kein einziger der die Stirn runzelt und sich im Stillen fragt was ich denn überhaupt hier machen würde. Die Feier ging natürlich wieder zu spät los und dann kam eines der zähesten Programme, das ich je gesehen habe. Und zwar ist vorgesehen (was ich von der Idee her eigentlich nicht schlecht finde), dass jeder Abschlussschüler mit seinen Freunden, seiner Familie oder wen er sonst noch so auftreiben kann von einer Bühne herabschreitet während ein von ihm ausgewähltes Musikstück gespielt wird. Am Fuß der Treppe wartet ein übereifriger Fotograf, der sich nicht den kleinsten Streifen von der Krawatte des vaters entgehen lassen will und in ein wahres Feuerwerk an Blitz-und Knipskunst abfeuert. Und das macht jeder einzelne der 70 Schüler. Das macht Freude.
Insgesamt waren es vier Blocks, immerhin waren die Veranstalter so schlau nicht alle hintereinander laufen zu lassen, schon nach Nummer 5 hörte der allgemeine Applaus auf und nur noch die Angehörigen appaludierten. In jeder Pause zwischen den Blocks zeigten drei Clown eine kleine 2-minütige Einlage, was eigentlich ganz schön war. Das ganze fand übrigens in einer großen Turnhalle statt, die Tische mit weißen Decken und Luftballons aufgeppept, die Plastikstühle mit einem weißen Überwurd veredelt. Nachdem endlich der letzte Austauschschüler mit seiner strahlenden Mutter am Arm und der restlichen Verwandtschaft im Rücken (ich hab regelrecht darauf gewartet dass einer seinen Hund mitbringt) herabgeschritten war wurde beeindruckend schnell das Essen serviert. Immerhin waren es um die 700 Leute. Das war dann doch eine organisatorische Meisterleistung.
Um 2 Uhr war dann auch das Essen beendet und der Tanz begann. Ein Walzer für die Schüler mit ihren Eltern, danach musste Strauß Daddy Yankee und dem Reggaeton Platz machen. Eine schöne Nacht! =) Am Samstag ging es dann abends zu Pri und nachts in den Ku, morgens um die gewohnte Zeit zu Hause und um die gewohnte Zeit auch wieder auf den Beinen. Den Sonntag habe ich dann mit Filme gucken und ausruhen verbracht.
Die folgende Woche verlief relativ ruhug, ein bisschen laufen, ein bisschen paradiesisches Grundstück von George, Niedergeschlagenheit die verschwand und wieder aufkam und wieder verschwand und wieder.... .
Am Wochenende ging es freitags mit der Fiesta de los Egresados meiner Schule IMA weiter und samstags ging es dann in eine Bar. In der mir ein paar Hanseln eiskalt das Portemonnaie abgezogen haben. Neben meiner eigenen Dämlichkeit war ich aber gottseidank so schlau vorher Kredit- unds OSDE-Versicherungskarte zu Hause zu deponieren und nur 20 Peso (5 Euro) mitzunehmen. Meinen Personalausweis haben sie mir dankbarerweise rausgeschmissen, ich fand ihn auf dem Boden wieder, deshalb ist gottseidank nichts schlimmeres passiert. Allerdings habe auch ich daraus meine Schlüsse gezogen, von jetzt an werde ich mehr Vorsicht walten lassen. =)
Diese Woche war wieder ruhig, am Montagabend wurde einer meiner Onkel in den Rotary-Club aufgenommen, was natürlich mit einem größeren Abendessen gefeiert wurde. Am Dienstagabend war der "acto final" des Jahres, eine Abschlussveranstaltung für die 11. und 12. Klasse bei der Preise und Auszeichnungen überreicht und die Diplome an die Abschlüssler vergeben wurden und bei der der Fahnenträgerwechsel stattfand. Zu jeder größeren Veranstaltung werden die Fahne Argentiniens, Chubuts, des Vatikans und der Schule hereingetragen. Das Amt des Fahnenträgers ist eine unglaubliche Ehre und die höchste Auszeichnung für besonders herrausragende Schüler.
Gestern ging es dann abends zu einem vorweihnachtlichen Open-Air-Festival, bei sommerlichen 25 Grad bei dem Künstler aus ganz Argentinien auftraten. Der erleuchtete Platz neben der vom Mondlicht beschienenen Lagune bot ein wirklich schönes Bild und gegen 21:30 war er bis zum Anschlag mit Leuten gefüllt. Ich muss allerdings gestehen, dass ich mich etwas gelangweilt habe, die Musik war zwar schön aber Balladen bestimmt, zudem kannten weder ich (durch meine Nationalität verschuldet) noch meine Geschwister (durch ihr Alter verschuldet, die Musiker stammen alle aus der Generation unserer Eltern) die Artisten. Gegen halb zwölf hat sich dann Carlito auch erbarmt und wir sind (nach einem kleinen Zwischenstopp beim Eisladen) nach Hause gefahren.
Und heute...heute habe ich zum ersten Mal nach dreieinhalb Monaten meine geliebte Kamera wieder in Händen gehalten! Wie neu und unversehrt ist sie endlich zu mir zurückgekehrt! Juhu! xD
Ein Festtag! Champagner für alle! xD
Achso, wo ich eben bei vorweihnachtlich war: am 8.12 Mariä Empfängnis kam auch die Dekoration in unser Haus. Eine künstliche Tannengirande am Treppengeländer, weihnachtliche Decken und goldene Kerzen auf den Tischen, mein selbstgefüllter Adventskalender, goldene Kugeln, eine Krippe und natürlich ein unechter, dank meiner Schwester Sofi und mir komplett mit Dekoration überladener Weihnachtsbaum! xD Allerdings bin ich überhaupt nicht in Wiehnachtsstmmung, ich musste einmal lachen, als ich bei 30 Grad und Sonnenschein von draußen durch das Fenster auf den Weihnachtsbaum sah! =) So ist das eben. Eine komplett neue Erfahrung.
Am Sonntag geht es dann an den Strand, ich habe noch nicht richtig Lust mit meiner momentanen Figur (ich habe noch Hoffnung abzunehmen xDD) einen Bikini anzuziehen. Aber es wird sich alles weisen. xD
Am Freitag letzter Woche war dann die argentinische Entsprechung des Abiballs von Fede zu der ich mit meiner 2. gastfamilie gegangen bin. Es macht mich glücklich wie selbstverständlich ich auch in meiner 2. Familie angenommen wurde, kein einziger der die Stirn runzelt und sich im Stillen fragt was ich denn überhaupt hier machen würde. Die Feier ging natürlich wieder zu spät los und dann kam eines der zähesten Programme, das ich je gesehen habe. Und zwar ist vorgesehen (was ich von der Idee her eigentlich nicht schlecht finde), dass jeder Abschlussschüler mit seinen Freunden, seiner Familie oder wen er sonst noch so auftreiben kann von einer Bühne herabschreitet während ein von ihm ausgewähltes Musikstück gespielt wird. Am Fuß der Treppe wartet ein übereifriger Fotograf, der sich nicht den kleinsten Streifen von der Krawatte des vaters entgehen lassen will und in ein wahres Feuerwerk an Blitz-und Knipskunst abfeuert. Und das macht jeder einzelne der 70 Schüler. Das macht Freude.
Insgesamt waren es vier Blocks, immerhin waren die Veranstalter so schlau nicht alle hintereinander laufen zu lassen, schon nach Nummer 5 hörte der allgemeine Applaus auf und nur noch die Angehörigen appaludierten. In jeder Pause zwischen den Blocks zeigten drei Clown eine kleine 2-minütige Einlage, was eigentlich ganz schön war. Das ganze fand übrigens in einer großen Turnhalle statt, die Tische mit weißen Decken und Luftballons aufgeppept, die Plastikstühle mit einem weißen Überwurd veredelt. Nachdem endlich der letzte Austauschschüler mit seiner strahlenden Mutter am Arm und der restlichen Verwandtschaft im Rücken (ich hab regelrecht darauf gewartet dass einer seinen Hund mitbringt) herabgeschritten war wurde beeindruckend schnell das Essen serviert. Immerhin waren es um die 700 Leute. Das war dann doch eine organisatorische Meisterleistung.
Um 2 Uhr war dann auch das Essen beendet und der Tanz begann. Ein Walzer für die Schüler mit ihren Eltern, danach musste Strauß Daddy Yankee und dem Reggaeton Platz machen. Eine schöne Nacht! =) Am Samstag ging es dann abends zu Pri und nachts in den Ku, morgens um die gewohnte Zeit zu Hause und um die gewohnte Zeit auch wieder auf den Beinen. Den Sonntag habe ich dann mit Filme gucken und ausruhen verbracht.
Die folgende Woche verlief relativ ruhug, ein bisschen laufen, ein bisschen paradiesisches Grundstück von George, Niedergeschlagenheit die verschwand und wieder aufkam und wieder verschwand und wieder.... .
Am Wochenende ging es freitags mit der Fiesta de los Egresados meiner Schule IMA weiter und samstags ging es dann in eine Bar. In der mir ein paar Hanseln eiskalt das Portemonnaie abgezogen haben. Neben meiner eigenen Dämlichkeit war ich aber gottseidank so schlau vorher Kredit- unds OSDE-Versicherungskarte zu Hause zu deponieren und nur 20 Peso (5 Euro) mitzunehmen. Meinen Personalausweis haben sie mir dankbarerweise rausgeschmissen, ich fand ihn auf dem Boden wieder, deshalb ist gottseidank nichts schlimmeres passiert. Allerdings habe auch ich daraus meine Schlüsse gezogen, von jetzt an werde ich mehr Vorsicht walten lassen. =)
Diese Woche war wieder ruhig, am Montagabend wurde einer meiner Onkel in den Rotary-Club aufgenommen, was natürlich mit einem größeren Abendessen gefeiert wurde. Am Dienstagabend war der "acto final" des Jahres, eine Abschlussveranstaltung für die 11. und 12. Klasse bei der Preise und Auszeichnungen überreicht und die Diplome an die Abschlüssler vergeben wurden und bei der der Fahnenträgerwechsel stattfand. Zu jeder größeren Veranstaltung werden die Fahne Argentiniens, Chubuts, des Vatikans und der Schule hereingetragen. Das Amt des Fahnenträgers ist eine unglaubliche Ehre und die höchste Auszeichnung für besonders herrausragende Schüler.
Gestern ging es dann abends zu einem vorweihnachtlichen Open-Air-Festival, bei sommerlichen 25 Grad bei dem Künstler aus ganz Argentinien auftraten. Der erleuchtete Platz neben der vom Mondlicht beschienenen Lagune bot ein wirklich schönes Bild und gegen 21:30 war er bis zum Anschlag mit Leuten gefüllt. Ich muss allerdings gestehen, dass ich mich etwas gelangweilt habe, die Musik war zwar schön aber Balladen bestimmt, zudem kannten weder ich (durch meine Nationalität verschuldet) noch meine Geschwister (durch ihr Alter verschuldet, die Musiker stammen alle aus der Generation unserer Eltern) die Artisten. Gegen halb zwölf hat sich dann Carlito auch erbarmt und wir sind (nach einem kleinen Zwischenstopp beim Eisladen) nach Hause gefahren.
Und heute...heute habe ich zum ersten Mal nach dreieinhalb Monaten meine geliebte Kamera wieder in Händen gehalten! Wie neu und unversehrt ist sie endlich zu mir zurückgekehrt! Juhu! xD
Ein Festtag! Champagner für alle! xD
Achso, wo ich eben bei vorweihnachtlich war: am 8.12 Mariä Empfängnis kam auch die Dekoration in unser Haus. Eine künstliche Tannengirande am Treppengeländer, weihnachtliche Decken und goldene Kerzen auf den Tischen, mein selbstgefüllter Adventskalender, goldene Kugeln, eine Krippe und natürlich ein unechter, dank meiner Schwester Sofi und mir komplett mit Dekoration überladener Weihnachtsbaum! xD Allerdings bin ich überhaupt nicht in Wiehnachtsstmmung, ich musste einmal lachen, als ich bei 30 Grad und Sonnenschein von draußen durch das Fenster auf den Weihnachtsbaum sah! =) So ist das eben. Eine komplett neue Erfahrung.
Am Sonntag geht es dann an den Strand, ich habe noch nicht richtig Lust mit meiner momentanen Figur (ich habe noch Hoffnung abzunehmen xDD) einen Bikini anzuziehen. Aber es wird sich alles weisen. xD
Mittwoch, 8. Dezember 2010
San Martin de los Andes
An der sieben Seen Route entlang ging es dann nach San Martin. Die Seen waren wirklich schön, alle azurblau wie der Nahuel Huapi, alle vor den wunderschönen Anden. Leider waren wir alle etwas müde, dazu kam noch der Guide der ständig "Animo, Animo" gerufen hat (sollte uns motivieren, ich hab keine Ahnung wie er auf die bescheuerte Idee gekommen ist xDD) und das führte dazu, dass ich die Fahrt nicht ganz so genießen konnte.
Doch alles war vergessen als wir zum Mittagslunch mit unserer Box-Lunch (wir mussten Alejandro immer wieder auf "Lunchbox) korrigieren xD) an einem der Seen hielten und uns mit einem Sandwich, einem Apfel und Seven Up bewaffnet am Ufer zum Essen niederließen.
Der See strahlte so eine Ruhe aus, dass man gar nicht anders konnte als sich zu entspannen und die vielen Stunden im Bus von sich abfallen zu lassen. Ich habe dann noch ein kleines Kneipp-Fußbad im (arsch)kalten See genommen, wenn du rauskommst brennen deine Füße vor Durchblutung, das war super! =)
Von da aus fehlte nur noch ein Dreiviertelstündchen bis San Martin, sodass wir am späten Mittag in einem der schönsten Städtchen Argentiniens ankamen. Holzhäuser mit Fensterläden, angeschmiegt an die bewaldeten Berge und direkt am See gelegen lag San Martin friedlich in der Mittagssonne und hieß uns willkommen.
Ich bin mit meiner hauseigenen Stadtkundigen Mära und Ari losgezogen. Als erstes verschlug es uns in ein Cafe. In dem wir den ganzen Wochenvorrat der Senioren verputzt haben. Aber ich meine es gab Apfelkuchen!!! So richtig mit Nüssen und allem. Apfelkuchen!!!! xD
Kinder, man muss sich ja was gönnen. =) Und irgendwie verstich der Tag, schon bald war Nacht und dann kam auch schon der Morgen, an dem wir uns von allen verabschieden mussten. Bei einigen leicht, bei anderen weniger. Erstaunlich wie lieb man Leute innerhalb von zwei Wochen engsten Kontaktes gewinnen kann.
Die andern fuhren im Bus davon und ich blieb mit Mara zurück. Was einfach nur geil war. xD Wir hatten noch ein paar wundervolle Tage zusammen, in denen wir ein Drei-Gänge Menü für ihre Familie gekocht haben (1. Hochzeitssuppe 2. Rouladen mit Kartoffeln und Sößecken 3. Kaiserscharrrn mit selbstgemachtem Apfelkompott- riquissimo!!! xD) ich die deutsche Familie kennengelernt habe mit der sie befreundet ist und die ursprünglich aus Mochteburch kommt, und wir gegessen haben xD Als hätten wir das bsiher noch nicht genug. xDD
Die Tage vergingen viel zu rasch und auf einmal saß ich schon im Bus auf meiner 20-Stunden Fahrt nach Trelew. Nach Hause.
Doch alles war vergessen als wir zum Mittagslunch mit unserer Box-Lunch (wir mussten Alejandro immer wieder auf "Lunchbox) korrigieren xD) an einem der Seen hielten und uns mit einem Sandwich, einem Apfel und Seven Up bewaffnet am Ufer zum Essen niederließen.
Der See strahlte so eine Ruhe aus, dass man gar nicht anders konnte als sich zu entspannen und die vielen Stunden im Bus von sich abfallen zu lassen. Ich habe dann noch ein kleines Kneipp-Fußbad im (arsch)kalten See genommen, wenn du rauskommst brennen deine Füße vor Durchblutung, das war super! =)
Von da aus fehlte nur noch ein Dreiviertelstündchen bis San Martin, sodass wir am späten Mittag in einem der schönsten Städtchen Argentiniens ankamen. Holzhäuser mit Fensterläden, angeschmiegt an die bewaldeten Berge und direkt am See gelegen lag San Martin friedlich in der Mittagssonne und hieß uns willkommen.
Ich bin mit meiner hauseigenen Stadtkundigen Mära und Ari losgezogen. Als erstes verschlug es uns in ein Cafe. In dem wir den ganzen Wochenvorrat der Senioren verputzt haben. Aber ich meine es gab Apfelkuchen!!! So richtig mit Nüssen und allem. Apfelkuchen!!!! xD
Kinder, man muss sich ja was gönnen. =) Und irgendwie verstich der Tag, schon bald war Nacht und dann kam auch schon der Morgen, an dem wir uns von allen verabschieden mussten. Bei einigen leicht, bei anderen weniger. Erstaunlich wie lieb man Leute innerhalb von zwei Wochen engsten Kontaktes gewinnen kann.
Die andern fuhren im Bus davon und ich blieb mit Mara zurück. Was einfach nur geil war. xD Wir hatten noch ein paar wundervolle Tage zusammen, in denen wir ein Drei-Gänge Menü für ihre Familie gekocht haben (1. Hochzeitssuppe 2. Rouladen mit Kartoffeln und Sößecken 3. Kaiserscharrrn mit selbstgemachtem Apfelkompott- riquissimo!!! xD) ich die deutsche Familie kennengelernt habe mit der sie befreundet ist und die ursprünglich aus Mochteburch kommt, und wir gegessen haben xD Als hätten wir das bsiher noch nicht genug. xDD
Die Tage vergingen viel zu rasch und auf einmal saß ich schon im Bus auf meiner 20-Stunden Fahrt nach Trelew. Nach Hause.
Viaje del Sur- Bariloche (21.-23,11.2010)
Barilooo, Barilooo, vamos a Bariloooooo!xD
Bariloche, die Stadt der Partys und der Schokolade. =) In diese Stadt findet jedes Jahr die Abschlussfahrt der Abschlussjahrgänge statt. Und jetzt waren wir da.xD
Am ersten Abend haben sich Mara und ich schon mal ein Eis verschnitten, irgendwann muss man ja anfangen. xD
Am nächsten Tag hatten wir dann den Vormittag zur freien Verfügung, wir sind ein bisschen durch die Stadt geschlendert, die europäischste die ich bisher in Argentinien gesehen habe. Vor dem Bergpanorama und am See gelegen könnten die Häuser auch gut in ein kleines süddeutsches Städtchen passen. Zudem haben die in Bariloche lebenden Leute häufig deutsche Vorfahren, was wir auch sofort in einem T-Shirt Geschäft auf deutsch angesprochen wurden.
Natürlich gabs auch schon gleich ein bisschen Schokolade von Torres, die dann doch recht zügig weg war. Gegen leckere Schokolade hat noch keiner von uns Widerstandskräfte entwickelt. Nach dem Mittagessen ging es dann mit dem Bus los, um sich mehr von der wunderschönen Umgebung Bariloches anzusehen. Unser Guide (strengt das an nicht Fremdenführer zu schreiben xD) sprühte förmlich über vor Energie, was ja eigentlich super ist. Allerdings kam er dann beim Sprechen bedrohlicherweise immer näher und näher und fragte dreimal nach ob wir denn auch alles verstanden hätten. Wenn du nicht sofort nickst hast du sowas von verloren. xD
Nach ein bisschen Strecke durch den Wald gelangten wir an einen wunderschönen Aussichtspunkt, von dem man einen fantastischen Blick auf den azurblauen See "Nahuel Huapi" (Insel des Tigers) und seine Inseln hatte, alles vor den schneebedeckten Bergen. Ein toller Anblick, der sofort für den Guide entschädigte. Nach einigen Fotos ging es dann weiter durch den Nationalpark, mit Zwischenstopp an einem Bach, der einem, wenn man von seinem Wasser trinkit, die wahre Liebe offenbaren soll. Der nächste Halt fand dann vor dem Golfplatz des Luxushotels Llao-Llao statt, das nach dieser unglaublich süßen (^^) Frucht benannt ist, die ich schon in Esquel probiert hatte. Das Hotel besitz ich weiß nicht viele Zimmer, ich weiß nicht wie viele Pools, eben jenen riesigen Golfplatz, einen eigenen Hafen (Puerto Panuelo), einen Hubschrauberlandeplatz, Tennisplätze und so weiter und so fort. Bei einer Nacht ist man locker mit über 1000 Dollar dabei, Yehaaa! xD
Die Tour fand dann ihren Abschluss in einer Schokoladenfabrik, bei der man durch eine große Panoramascheibe der Herstellung von Pralinen beiwohnen konnte. Natürlich gabs auch eine kleine Verkostung und dann wurden uns in beängstigender Art und Weise all die rabatte und Angebote angepriesen, die man in einer Gruppe erhalten konnte. Ich war so eingeschüchtert von dieser Fülle an Familienboxen und extra-Angeboten, dass ich es bei einer kleinen Schoki-Auswahl belassen habe. =)
Der Abend war dann wieder frei, ich hab im Schokoladenhandel meines Vertrauens Torres ein mit Pralinen gefülltes Herz für meine Gastfamilie gekauft und war dann noch das leckerste Eis meines Lebens im Turista Essen: Kiwi und Zimt. Genial. Einfach nur genial.
Abends hatten wir die Möglichkeit wegzugehen, ich bin mit in einen Pub gegangen in dem absolut nichts los war, danach sind wir noch in ein Bowlingcenter gewechselt, das war dann ganz lustig. =) Mit den richtigen Leuten... xD
Am nächsten morgen nach wenig Schlaf (es ist furchtbar wenn man sich mit zwei kränken das Zimmer teilt xDD) ging es dann wieder auf in den Bus, das einladen der Taschen das schon so zur Routine geworden war erfolgte schnell und ab ging es in Richtung San Martin!
Leider begleitet vom Guide des vorigen Tages....
Bariloche, die Stadt der Partys und der Schokolade. =) In diese Stadt findet jedes Jahr die Abschlussfahrt der Abschlussjahrgänge statt. Und jetzt waren wir da.xD
Am ersten Abend haben sich Mara und ich schon mal ein Eis verschnitten, irgendwann muss man ja anfangen. xD
Am nächsten Tag hatten wir dann den Vormittag zur freien Verfügung, wir sind ein bisschen durch die Stadt geschlendert, die europäischste die ich bisher in Argentinien gesehen habe. Vor dem Bergpanorama und am See gelegen könnten die Häuser auch gut in ein kleines süddeutsches Städtchen passen. Zudem haben die in Bariloche lebenden Leute häufig deutsche Vorfahren, was wir auch sofort in einem T-Shirt Geschäft auf deutsch angesprochen wurden.
Natürlich gabs auch schon gleich ein bisschen Schokolade von Torres, die dann doch recht zügig weg war. Gegen leckere Schokolade hat noch keiner von uns Widerstandskräfte entwickelt. Nach dem Mittagessen ging es dann mit dem Bus los, um sich mehr von der wunderschönen Umgebung Bariloches anzusehen. Unser Guide (strengt das an nicht Fremdenführer zu schreiben xD) sprühte förmlich über vor Energie, was ja eigentlich super ist. Allerdings kam er dann beim Sprechen bedrohlicherweise immer näher und näher und fragte dreimal nach ob wir denn auch alles verstanden hätten. Wenn du nicht sofort nickst hast du sowas von verloren. xD
Nach ein bisschen Strecke durch den Wald gelangten wir an einen wunderschönen Aussichtspunkt, von dem man einen fantastischen Blick auf den azurblauen See "Nahuel Huapi" (Insel des Tigers) und seine Inseln hatte, alles vor den schneebedeckten Bergen. Ein toller Anblick, der sofort für den Guide entschädigte. Nach einigen Fotos ging es dann weiter durch den Nationalpark, mit Zwischenstopp an einem Bach, der einem, wenn man von seinem Wasser trinkit, die wahre Liebe offenbaren soll. Der nächste Halt fand dann vor dem Golfplatz des Luxushotels Llao-Llao statt, das nach dieser unglaublich süßen (^^) Frucht benannt ist, die ich schon in Esquel probiert hatte. Das Hotel besitz ich weiß nicht viele Zimmer, ich weiß nicht wie viele Pools, eben jenen riesigen Golfplatz, einen eigenen Hafen (Puerto Panuelo), einen Hubschrauberlandeplatz, Tennisplätze und so weiter und so fort. Bei einer Nacht ist man locker mit über 1000 Dollar dabei, Yehaaa! xD
Die Tour fand dann ihren Abschluss in einer Schokoladenfabrik, bei der man durch eine große Panoramascheibe der Herstellung von Pralinen beiwohnen konnte. Natürlich gabs auch eine kleine Verkostung und dann wurden uns in beängstigender Art und Weise all die rabatte und Angebote angepriesen, die man in einer Gruppe erhalten konnte. Ich war so eingeschüchtert von dieser Fülle an Familienboxen und extra-Angeboten, dass ich es bei einer kleinen Schoki-Auswahl belassen habe. =)
Der Abend war dann wieder frei, ich hab im Schokoladenhandel meines Vertrauens Torres ein mit Pralinen gefülltes Herz für meine Gastfamilie gekauft und war dann noch das leckerste Eis meines Lebens im Turista Essen: Kiwi und Zimt. Genial. Einfach nur genial.
Abends hatten wir die Möglichkeit wegzugehen, ich bin mit in einen Pub gegangen in dem absolut nichts los war, danach sind wir noch in ein Bowlingcenter gewechselt, das war dann ganz lustig. =) Mit den richtigen Leuten... xD
Am nächsten morgen nach wenig Schlaf (es ist furchtbar wenn man sich mit zwei kränken das Zimmer teilt xDD) ging es dann wieder auf in den Bus, das einladen der Taschen das schon so zur Routine geworden war erfolgte schnell und ab ging es in Richtung San Martin!
Leider begleitet vom Guide des vorigen Tages....
Samstag, 4. Dezember 2010
Viaje del Sur- Esquel (20.-21.11.2010)
Bei meiner Ankunft in Argentinien erschienen mir schon die 6 Stunden Busfahrt nach Comodoro unendlich. Doch nach drei Wochen Busfahrt durch ganz Patagonien gewöhnt man sich so an einiges.
Wir kamen nach ganzen vierzig Stunden Busfahrt am Abend in Esquel an. Vierzig Stunden. Unglaublich. Aber sie gehen eben vorbei. =) Und mit Schlafen lassen sie sich auch ganz gut überbrücken. Und mit Keksen...wie man auf so einer Reise zunehmen kann.. xD
Abendessen gab es dann in einem walisischen Pub, das Essen war wirklich sehr sehr gut und reichhaltig. Dann ging es wieder in Cabañas, diesmal alles zusammen. Und diesmal waren wir auch 8 Mädchen, was das Duschen sehr ausgedehnt hat. Aber wir haben uns die Zeit gut mit Uno vertrieben.xD
Am nächsten Morgen ging es auf in den "Parque nacional de los Alerces". Alerces sind Bäume, die pro Jahr nur einen Centimeter wachsen, allerdings mehr als 2000 Jahre alt werden können. Diese Bäume haben wir allerdings nicht gesehen, weil wir uns nur in einem kleinen Gebiet am Rande des parke sbewegt haben und dei Bäume größtenteils im geschützten und nahezu unzugänglichen Teil des parkes wachsen. Begleitet wurden wir von einer sehr sprechfreudigen Guide, die auch ein faible dafür hatte alles dreimal zu wiederholen. Und das wenn man müde ist und der Bus so schön schaukelt und die landschaft an einem vorbeizieht....Da konnte selbst der Kaffee am Morgen nicht verhindern das der halbe Bus einnickte.
Aus dem Bus ausgestiegen haben wir einen kleinen Spaziergang durch den Park begonnen, wobei wir auch an einen großen See, der von Bergen eingesäumt wasr gelangten. Ein wirklich schöner Ort, der so eine Ruhe austrahlte, dass ich mich am liebsten hingesetzt und die Stille genossen hätte. Aber Stille und Ruhe passen nun mal nicht in das Selbstkonzept unserer Guide, also ging es weiter zu einigen Felsmalereien der Mapuche (der Ureinwohner Patagoniens). Ich fand es natürlich toll so alte Malereien zu sehen, allerdings bestehen die auch nicht aus mehr als fast verblasster roter Farbe und Kringeln. Auch die Guide konnte uns nicht stärker dafür entfachen. Zwar hat sie durchaus interessante Dinge erzählt, aber dadurch dass sie es immer wieder wiederholte sank zunehmend die Motivation und uns belastete die Erkenntnis dass wir diese Frau sogar noch bezahlt hatten. Der plappernden Guide folgend, gingen wir immer weiter nach oben, bis wir auf einem Hügel standen, der den mapuche als Aussichtspunkt gedient hatte. Und auch hier umfing uns wieder die Ruhe der Bergwelt. Mit dem wunderschönen Blick auf den See versuchte ich mir vorzustellen wie vor so vielen Jahren die mapuche hier hochgeklettert waren um Ausschau zu halten. Das einzige was störte war die Landstraße, die sich durch den Wald zog, allerdings ließ sich auch diese ausblenden und auf einmal war ich den vergangenen Zeiten so nah wie noch nie.
Dann ging es wieder nach unten aber vorher präsentierteuns noch die Guide eine Frucht namens Llao-Llao, was übersetzt so viel wie süß-süß heißt und von den maouche als Zeichen der Liebe gebraucht wurde. Mit etwas Zucker schmeckt die Frucht sicherlich auch süß, ich hab von dem gelatine.artigen Fruchtfleisch probiert und für mich schmeckte es nach nichts mit einer leichten Note von Pilz.
Dann verließen wir schon wieder den Nationalpark, die Guide erzählte dreimal begeistert, dass die Straße ganz neu wäre und endlich erlöste uns die erneute Ankunft in Esquel von ihr. Nach dem Mittagessen ging es dann weiter nach Bariloche. Die Berge grüßten, der Bus rollte und Esquel entfernte sich immer weiter von uns...
Wir kamen nach ganzen vierzig Stunden Busfahrt am Abend in Esquel an. Vierzig Stunden. Unglaublich. Aber sie gehen eben vorbei. =) Und mit Schlafen lassen sie sich auch ganz gut überbrücken. Und mit Keksen...wie man auf so einer Reise zunehmen kann.. xD
Abendessen gab es dann in einem walisischen Pub, das Essen war wirklich sehr sehr gut und reichhaltig. Dann ging es wieder in Cabañas, diesmal alles zusammen. Und diesmal waren wir auch 8 Mädchen, was das Duschen sehr ausgedehnt hat. Aber wir haben uns die Zeit gut mit Uno vertrieben.xD
Am nächsten Morgen ging es auf in den "Parque nacional de los Alerces". Alerces sind Bäume, die pro Jahr nur einen Centimeter wachsen, allerdings mehr als 2000 Jahre alt werden können. Diese Bäume haben wir allerdings nicht gesehen, weil wir uns nur in einem kleinen Gebiet am Rande des parke sbewegt haben und dei Bäume größtenteils im geschützten und nahezu unzugänglichen Teil des parkes wachsen. Begleitet wurden wir von einer sehr sprechfreudigen Guide, die auch ein faible dafür hatte alles dreimal zu wiederholen. Und das wenn man müde ist und der Bus so schön schaukelt und die landschaft an einem vorbeizieht....Da konnte selbst der Kaffee am Morgen nicht verhindern das der halbe Bus einnickte.
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| Das was wie Rost aussieht sind die Malereien xD |
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| SO eine wundervolle Blüte im November!!! |
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| Mara y yo |
Dann ging es wieder nach unten aber vorher präsentierteuns noch die Guide eine Frucht namens Llao-Llao, was übersetzt so viel wie süß-süß heißt und von den maouche als Zeichen der Liebe gebraucht wurde. Mit etwas Zucker schmeckt die Frucht sicherlich auch süß, ich hab von dem gelatine.artigen Fruchtfleisch probiert und für mich schmeckte es nach nichts mit einer leichten Note von Pilz.
Dann verließen wir schon wieder den Nationalpark, die Guide erzählte dreimal begeistert, dass die Straße ganz neu wäre und endlich erlöste uns die erneute Ankunft in Esquel von ihr. Nach dem Mittagessen ging es dann weiter nach Bariloche. Die Berge grüßten, der Bus rollte und Esquel entfernte sich immer weiter von uns...
Viaje del Sur- Ushuaia (16.-19.11.2010)
Nach einer Nacht im Bus wurden wir morgens von unserer "Mama" MaJo mit Media Lunas und Kakao versorgt. Und schon bald darauf stoppte der Bus an der argentinischen Ausreise-Grenze. Jetzt mussten alle den Bus verlassen und zum Schalter, um sich einen Ausreise-Stempel geben zu lassen. Dann wieder in den Bus rein. Nach anderthalb bis zwei Stunden waren alle fertig, wir waren motiviert dass es weiterging, der Motor startete, der Bus setzte sich in Bewegung und...kam nach hundert Metern an der chilenischen Grenze wieder zum Stehen. Und wieder das gleiche Spiel, diesmal aber auch mit den persönlichen Sachen, die durch den Scanner laufen mussten. Gottseidank ging diesmal alles ein bisschen schneller, ein zweiter Stempel in den Pass und endlich konnten wir wieder los. Etwa eine halbe Stunde später konnten wir Wasser sehen. Die Magellan-Straße lag vor uns. Ein merkwürdiges Gefühl, wenn man sich vorstellt dass vor hunderten von Jahren ein Holzschiff durch diese Meeresstraße gefahren sein soll, die bis dahin noch völlig unbekannt war.
und jetzt stiegen wir auf einen Trumm von Fähre, die Platz für mehr als vier Reisebusse bot. trotz des Windes bin ich draußen an der reling geblieben um unseren Weg auf die andere Seite zu beobachten. Und auf einmal tauchten neben dem Schiff Toninas auf, kleine Delphine, die uns freudig springend begleiteteten. Wundervoll. Nach ungefähr zwanzig Minuten Fahrt erreichten wir die andere Seite. Es folgten vier Stunden Fahrt durch die chilenische Pampa, vom fenster aus konnten wir grasende Schafe sehen, zwischen denen auch einige Lämmchen umhersprangen. Und das im November. =)
Dann wieder das gleiche in grün, aus chile raus, nach Argentinien rein, mehr als eine Stunde Wartezeit, zwei Stempel, ein Grenzbeamter der absolut unfähig war das Lächeln einer netten Deutschen zu erwiedern und es ging weiter nach Ushuaia. Dort kamen wir dann um halb zehn abends an. Wir sind direkt ins Restaurant gefahren das ebenfalls im Stil des restaurants von Calafate gehalten war. Großes Buffet, das von Milanesa bis Glasnudeln alles hatte, asiatische Bedienung und klimpernde Musik. Auch diesmal warendie beiden Busse in voneinander getrennten Hotels untergebracht. Müde und erschöpft sind wir dann alle in die Federn gesunken wo uns der Schlaf Willkommen hieß.
Am nächsten Morgen hatten wir einen freien Vormittag, der zum Sturm von Souvenirshops diente. Die gab es nämlich zu Hauf und wenn man das dritte Mal an einem Ushuaia-Pin vorbeigelaufen ist, kauft man ihn.
Nachmittags folgte dann eine kleine Stadtrundfahrt, die Highlights der Stadt halten sich in Grenzen. Trotzdem hat mir Ushuaia seh sehr gut gefallen, die kleine Stadt angeschmiegt an die Berge und dirket am Wasser gelegen. Auf einer Anhöhe folgten vor dem Panorama der Berge wieder Flaggenfotos, danach hatten wir....richtig, Freizeit! xD
Die haben wir allerdings erstmal genutzt um in Ruhe im Aufenthaltsraum des Hotels Postkarten zu schreiben und das Länderspiel England-Frankreich zu gucken. Abendessen gab es diesmal nicht im Integrationsrestaurant wir waren in einem Restaurant, das im oberen Stockwerk Clubambiente hatte und vollkommen argentinisches Essen servierte. =)
Der nächste Tag begann für einige, einschließlich meiner Wenigkeit, früh weil wir eine Extra-Bootstour mit einem Katamaran über den Beagle-Kanal gebucht hatten. Das Boot war sehr komfortabel, mit freiem Kaffee-und Teeausschank. Der Kanal beherbergt einige kleine Inseln, an einer haben wir gehalten um uns eine alte Wohnstelle der Ureinwohner anzusehen. So habe ich das jedenfalls verstanden. Ich kann mich auch täuschen. xD Eine andere Insel war Wohnstätte wür eine Seelöwenkolonie. Kolonie bedeutet es gibt ein Männchen (das eine wahnsinnig tolle Haarmähne hatte xD) und bis zu 120 Weibchen, die dann alle befröhlicht werden. Dann haben wir natürlich noch das Symbol Ushuaias, den Leuchtturm passiert. Leuchttürme sehen irgendwie überall gleich aus, und trotzdem sind sie immer wieder toll. xD

Nach dem Mittagessen ging es weiter Richtung Nationalpark "Tierra del Fuego". Es war schwer die müden Äuglein beim sanften Schaukeln des Busses offen zu halten und der Guide zu lauschen, aber es war auch in Ordnung wenn man sich einfach nur die Landschaft ansah und genoss. Seen umgeben von wunderschönen Bergen, der Bahnhof des Zuges, der bis zum Ende der Welt fährt und ein Schild dass sagte das es nur noch 1000 Kilometer bis zur Antarktis wären. 1000 zum Südpol und 14000 nach Deutschland. Merkwürdiges Gefühl. Zurück in Ushuaia gab es nach einer kleinen Ausruhphase Abendessen, danach durften wir noch zum Tanzen bleiben. Um halb eins waren wir wieder im Hotel, um unsere Sachen zu packen, am nächsten Morgen sollte es um 5 Uhr morgens losgehen. Doch bis dann die Taschen erst mal fertig gepackt und alle Souvenirs verstaut waren und ich mich hinlegen konnte war es schon halb drei. Entsprechend schnell bin ich dann auch um 5 im Bus in den Schlaf gefallen, allerdings nicht bevor ich noch einen letzten Blick auf die erleuchtete südlichste Stadt der Welt geworfen und noch einmal diesen Gedanken am Ende der Welt zu sein in mich aufgesogen hatte. Nach seligem Schlaf und Frühstück von unserer "Mama" waren wir wieder am Ausgang von Argentinien, Einreise nach Chile, schon wartete wieder die Fähre auf uns um uns diesmal ohne Toninas sicher überzusetzen und auf einmal waren wir wieder aus Chile raus und in Argentinien drin. Ich habe jetzt stolze acht Stempel mehr in meinem Pass. xD
Den weiteren Tag haben alle mehr oder weniger dösend im Bus verbracht, abends wurde wieder an einem Selbstbedienungs-Imbiss angehalten und schon ging es weiter in die Nacht hinein, nur diesmal gen Norden....
und jetzt stiegen wir auf einen Trumm von Fähre, die Platz für mehr als vier Reisebusse bot. trotz des Windes bin ich draußen an der reling geblieben um unseren Weg auf die andere Seite zu beobachten. Und auf einmal tauchten neben dem Schiff Toninas auf, kleine Delphine, die uns freudig springend begleiteteten. Wundervoll. Nach ungefähr zwanzig Minuten Fahrt erreichten wir die andere Seite. Es folgten vier Stunden Fahrt durch die chilenische Pampa, vom fenster aus konnten wir grasende Schafe sehen, zwischen denen auch einige Lämmchen umhersprangen. Und das im November. =)
Dann wieder das gleiche in grün, aus chile raus, nach Argentinien rein, mehr als eine Stunde Wartezeit, zwei Stempel, ein Grenzbeamter der absolut unfähig war das Lächeln einer netten Deutschen zu erwiedern und es ging weiter nach Ushuaia. Dort kamen wir dann um halb zehn abends an. Wir sind direkt ins Restaurant gefahren das ebenfalls im Stil des restaurants von Calafate gehalten war. Großes Buffet, das von Milanesa bis Glasnudeln alles hatte, asiatische Bedienung und klimpernde Musik. Auch diesmal warendie beiden Busse in voneinander getrennten Hotels untergebracht. Müde und erschöpft sind wir dann alle in die Federn gesunken wo uns der Schlaf Willkommen hieß.
Am nächsten Morgen hatten wir einen freien Vormittag, der zum Sturm von Souvenirshops diente. Die gab es nämlich zu Hauf und wenn man das dritte Mal an einem Ushuaia-Pin vorbeigelaufen ist, kauft man ihn.
Nachmittags folgte dann eine kleine Stadtrundfahrt, die Highlights der Stadt halten sich in Grenzen. Trotzdem hat mir Ushuaia seh sehr gut gefallen, die kleine Stadt angeschmiegt an die Berge und dirket am Wasser gelegen. Auf einer Anhöhe folgten vor dem Panorama der Berge wieder Flaggenfotos, danach hatten wir....richtig, Freizeit! xD
Die haben wir allerdings erstmal genutzt um in Ruhe im Aufenthaltsraum des Hotels Postkarten zu schreiben und das Länderspiel England-Frankreich zu gucken. Abendessen gab es diesmal nicht im Integrationsrestaurant wir waren in einem Restaurant, das im oberen Stockwerk Clubambiente hatte und vollkommen argentinisches Essen servierte. =)
Der nächste Tag begann für einige, einschließlich meiner Wenigkeit, früh weil wir eine Extra-Bootstour mit einem Katamaran über den Beagle-Kanal gebucht hatten. Das Boot war sehr komfortabel, mit freiem Kaffee-und Teeausschank. Der Kanal beherbergt einige kleine Inseln, an einer haben wir gehalten um uns eine alte Wohnstelle der Ureinwohner anzusehen. So habe ich das jedenfalls verstanden. Ich kann mich auch täuschen. xD Eine andere Insel war Wohnstätte wür eine Seelöwenkolonie. Kolonie bedeutet es gibt ein Männchen (das eine wahnsinnig tolle Haarmähne hatte xD) und bis zu 120 Weibchen, die dann alle befröhlicht werden. Dann haben wir natürlich noch das Symbol Ushuaias, den Leuchtturm passiert. Leuchttürme sehen irgendwie überall gleich aus, und trotzdem sind sie immer wieder toll. xD

Nach dem Mittagessen ging es weiter Richtung Nationalpark "Tierra del Fuego". Es war schwer die müden Äuglein beim sanften Schaukeln des Busses offen zu halten und der Guide zu lauschen, aber es war auch in Ordnung wenn man sich einfach nur die Landschaft ansah und genoss. Seen umgeben von wunderschönen Bergen, der Bahnhof des Zuges, der bis zum Ende der Welt fährt und ein Schild dass sagte das es nur noch 1000 Kilometer bis zur Antarktis wären. 1000 zum Südpol und 14000 nach Deutschland. Merkwürdiges Gefühl. Zurück in Ushuaia gab es nach einer kleinen Ausruhphase Abendessen, danach durften wir noch zum Tanzen bleiben. Um halb eins waren wir wieder im Hotel, um unsere Sachen zu packen, am nächsten Morgen sollte es um 5 Uhr morgens losgehen. Doch bis dann die Taschen erst mal fertig gepackt und alle Souvenirs verstaut waren und ich mich hinlegen konnte war es schon halb drei. Entsprechend schnell bin ich dann auch um 5 im Bus in den Schlaf gefallen, allerdings nicht bevor ich noch einen letzten Blick auf die erleuchtete südlichste Stadt der Welt geworfen und noch einmal diesen Gedanken am Ende der Welt zu sein in mich aufgesogen hatte. Nach seligem Schlaf und Frühstück von unserer "Mama" waren wir wieder am Ausgang von Argentinien, Einreise nach Chile, schon wartete wieder die Fähre auf uns um uns diesmal ohne Toninas sicher überzusetzen und auf einmal waren wir wieder aus Chile raus und in Argentinien drin. Ich habe jetzt stolze acht Stempel mehr in meinem Pass. xD
Den weiteren Tag haben alle mehr oder weniger dösend im Bus verbracht, abends wurde wieder an einem Selbstbedienungs-Imbiss angehalten und schon ging es weiter in die Nacht hinein, nur diesmal gen Norden....
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